Rechtsextremismus und Naturschutz – FARN-Workshop

Lade Karte ...

Datum
Date(s) - 11/01/20
10:00 - 15:30

Ort
ÖIZ - Ökumenisches Informationszentrum

Kategorien

iCal - Datei herunterladen und im persönlichen Kalender speichern.


Rechtsextremismus und Naturschutz – Tagesworkshop
mit Erik Rose, Fachstelle Radikalisierungsprävention & Engagement im Naturschutz (FARN), Berlin

Natur- und Umweltschutz wird in der Öffentlichkeit zumeist als eine junge Bewegung wahrgenommen und zudem mit alternativen Lebensstilen, liberalen Werten und linkspolitischen Strömungen verknüpft. Die Verstrickungen des deutschen Natur-und Umweltschutzes mit den Schrecken des Faschismus sind in der Öffentlichkeit wenig bekannt.
Aktuell engagieren sich extrem rechte Einzelpersonen und Gruppierungen im Natur- und Umweltschutz: sie wehren sich gegen Gentechnik und Atomenergie. Wir begegnen ihnen auf Demonstrationen gegen Freihandelsabkommen und gegen eine ausbeuterische industrialisierte Landwirtschaft.
Die Grenzen zwischen den politischen Lagern scheinen zu verschwimmen. Tatsächlich decken sich viele Forderungen der grünen Braunen mit denen von (Jugend-) Umweltverbänden und Naturschutzorganisationen.
Der Workshop führt allgemein in das Themenfeld Rechtsextremismus und Naturschutz ein und sensibilisiert die Teilnehmer*innen für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien. Der Workshop versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend erarbeiten und diskutieren wir mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention.

Kosten: 10,- bis 15,-€ (Solidaritätsbeitrag)
Anmeldung: bitte bis 06.01.2020 an umwelt@infozentrum-dresden.de

Der Workshop beinhaltet eine Mittagspause mit Essen und Getränken. Ende des Workshops wird gegen 15.30 Uhr sein.

Nähere Informationen zur Fachstelle FARN: www.nf-farn.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation vom Ökumenischen Informatonszentrum und der NAJU Dresden statt. Unterstützt und gefördert von der Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der VG – Verbrauchergemeinschaft Dresden