Das Ende der Evolution – Das rapide Schwinden der Artenvielfalt und der Einfluss des Menschen

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Datum
Date(s) - 25/05/21
19:00 - 21:00

Ort
Plenarsaal

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Der Mensch ist zum „größten Raubtier“ und zum entscheidenden Evolutionsfaktor geworden, der das gesamte Leben auf unserem Planeten bedroht und damit das Ende der Evolution heraufbeschwört. Der Blick in die jüngere Evolutionsge-
schichte lehrt uns, wie der Mensch entstand und mit seiner erfolgreichen Pioniermentalität zum stärksten Treiber geolo-gischer und ökologischer Prozesse der Erde wurde. Mit seiner exponentiell ansteigenden Bevölkerung von bis zu neun oder zehn Milliarden Menschen bis Mitte des Jahrhunderts und dem dadurch bedingten enormen Ressourcenverbrauch stellt er die Zukunft irdischen Lebens in Frage. Dabei ist der inzwischen meist im Fokus stehende Klimawandel ein Nebenschauplatz angesichts von Bevölkerungszunahme, Ressourcenverknappung und Umweltzerstörung. Vor allem aber die Landnutzungs-änderungen durch Landwirtschaft und die Überfischung in den Meeren führen zur „Defaunation“ – zur Entleerung der Tierwelt.
Mit dem größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier steht eine weltweite biologische Tragödie nie gekannten Ausmaßes bevor. Doch es gibt Auswege aus der Artenkrise.

VORTRAG UND DISKUSSION.

Referent: Prof. Dr. Matthias Glaubrecht, Wissenschaftlicher Direktor CeNak Hamburg.

Zeitpunkt: 25.05.2021 um 19.00 Uhr.

Ort: Plenarsaal, Dr.-Külz-Ring 19.

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Anmeldung unter info@sachsen-im-klimawandel.de erbeten!